Eine Hausordnung ist wichtig, aber ein strenger Zettel am Kühlschrank setzt den falschen Ton. Die Kunst ist, klar zu sein, ohne zu belehren — denn an Regeln, die freundlich und nachvollziehbar klingen, halten sich Gäste deutlich besser. So gelingt es.
Beginnen Sie mit dem Warum
Eine Regel wirkt besser, wenn der Grund dabeisteht. "Bitte rauchen Sie draußen, damit die Wohnung für die nächsten Gäste frisch bleibt" wirkt besser als ein knappes "Rauchen verboten". Sie fordern keinen Gehorsam, Sie erklären.
Kurz und positiv formulieren
Formulieren Sie eine Regel, wo möglich, als etwas, das erlaubt ist — nicht nur als Verbot. "Genießen Sie die Terrasse bis 22 Uhr — danach bitten wir um Ruhe für die Nachbarn" ist einladender als ein Verbot und sagt dasselbe.
Die Regeln, die fast jede Wohnung braucht
- Rauchen: drinnen oder nur draußen?
- Haustiere: erlaubt, und wenn ja, unter welchen Bedingungen?
- Ruhezeiten: ab wann, mit Rücksicht auf die Nachbarn.
- Feiern / zusätzliche Gäste: ja oder nein, und die maximale Personenzahl.
- Müll: wie trennen und wohin.
- Kerzen / Kamin: ein kurzes Wort zur Sicherheit.
Beispielsätze zum Übernehmen
"Herzlich willkommen! Damit Sie sich rundum wohlfühlen, hier ein paar Dinge, die es für alle angenehm halten:"
"Haustiere sind willkommen — bitte halten Sie sie von Sofa und Betten fern."
"Wenn Sie rauchen, nutzen Sie bitte die Terrasse; der Aschenbecher steht für Sie bereit."
"Bei der Abreise: Spülmaschine anstellen und den Müll in die richtige Tonne draußen. Mehr nicht — den Rest übernehmen wir."
Am richtigen Ort platzieren
Eine Hausordnung wirkt am besten nicht als loses Blatt, sondern als freundliches Kapitel in Ihrer Gästemappe — zwischen WLAN und lokalen Tipps. So liest der Gast sie im Fluss, ohne das Gefühl, ein Regelwerk in die Hand gedrückt zu bekommen.
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Unsere WLAN- & Ankunftskarte hat bereits einen freundlichen Platz für Ihre wichtigsten Hausregeln. Laden Sie sie herunter und passen Sie sie an.
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